Alle Personen sind über 18 Jahre alt.

1.

Es war lange her, dass Julia neben einer Frau aufgewacht war. Der Anblick ihrer Nichte Lily war deshalb ungewohnt, zumal eine harte Nacht ihre Spuren bei der Kleinen hinterlassen hatte: Ihr blondes Haar war völlig zerzaust, die Augen aufgequollen von den vielen Tränen, die als Flecken auf ihrem weißen T-Shirt gelandet waren. Am Vorabend hatte sie erfahren, dass ihre große Liebe, ihr Cousin Toby, nach der gemeinsamen Entjungferung auch mit seiner Schwester Luisa geschlafen hatte. Zu einem mehr als unglücklichen Zeitpunkt, denn Toby, Julias Sohn, hatte sie gerade erst bei seiner Familie einquartiert, nachdem ihre Kerstin sie zu Hause rausgeschmissen hatte. Eine Liebesbeziehung ihrer mit einem Verwandten kam für sie nicht in Frage.

Nach dem nächtlichen Drama hatte sie nicht in Tobys, sondern in Julias Ehebett übernachtet und schlug gerade ihre zuletzt verheulten Augen auf.

„Guten Morgen“, begrüßte ihre Tante sie ruhig.

„Was soll an diesem Morgen gut sein“, grummelte sie bockig.

Julia versuchte, Optimismus auszustrahlen: „Es beginnt ein neuer Tag voller Möglichkeiten.“

„Toll“, giftete ihre Nichte sie an, „das kannst du ja Toby erzählen, vielleicht findet er heute die nächste, mit der er ins Bett geht!“

Darauf hatte sie zunächst keine Antwort parat, also bedachte sie Lily mit einem nachdenklichen Blick, bevor sie einladend ihre Arme ausbreitete: „Komm mal her.“

Die junge Frau zögerte kurz, bis sie den Kopf an Julias Brust legte und sich in den Arm nehmen ließ.

„Maus, ich weiß, Toby hat dir wehgetan. Und du hast alles Recht der Welt, verletzt zu sein.“

„Aber…?“, ahnte sie, dass das nicht alles war, was Julia ihr sagen wollte.

„Trotzdem bin ich mir sicher, er liebt dich sehr und wird sich das wahrscheinlich selbst niemals verzeihen können.“

„Das tut mir aber leid“, reagierte die Kleine schnippisch, „und warum hat er es nicht einfach gelassen?!“

„Manchmal ist das nicht so einfach. Als verbindet ihn mit Luisa eben auch eine außergewöhnliche Liebe. Sie übt einen besonderen Reiz auf ihn aus, genauso wie du. Das ist eine spezielle Situation.“

„Was wird das, verteidigst du ihn jetzt?“, entgegnete sie ungehalten.

Julia zuckte mit den Schultern. „Was soll ich denn machen? Er ist und bleibt mein Sohn und ich versuche, ihn zu verstehen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass in seinem Herzen genug Platz für euch beide ist.“

„Und das heißt? Soll ich ihn mir mit Luisa teilen oder was?“

„Ich will nur sagen, dass das eine Möglichkeit ist. Mir ist schon klar, dass er dich sehr enttäuscht hat und die Idee für dich im Moment verrückt klingt. Du kannst es dir ja trotzdem mal durch den Kopf gehen lassen.“

Ihre Nichte verzog skeptisch das Gesicht.

„Unterhalt dich doch mal mit deinem Onkel“, fuhr Julia fort, „Daniel hat auch seine Schwierigkeiten mit Luisa und Toby, aber er versucht das auf diesem Weg. Vielleicht ist das für Toby und dich noch eine Chance. Denn mal ehrlich: Eigentlich wollt ihr euch doch gar nicht gegenseitig verlieren, oder?“

Ein äußerst zaghaftes Lächeln huschte über Lilys Mundwinkel. Sie nickte:

„Ein neuer Tag voller Möglichkeiten…“

„Hey, du kannst ja noch lachen!“, stellte ihre Tante fest und strich ihr zärtlich ein paar Haare hinter das Ohr.

„Danke“, reagierte das Mädchen und überraschte sie mit einem herzlichen Kuss auf den Mund.

Eigentlich schade, dass ich schon lange nicht mehr neben einer Frau aufgewacht bin, dachte die Familienmutter.

2.

Obwohl Daniel vorerst sein Ziel erreicht hatte, als regelmäßiger Bettpartner in Luisas Zimmer zu übernachten, hatte er aufgrund der veränderten Situation unruhig geschlafen. Wenn Lily sich von Toby trennte, würde dieser sich sicher wieder mehr in Richtung seiner Schwester orientieren. Genau das hatte er ja unterbinden wollen, indem er sich bei seiner Tochter eingenistet hatte. Nach der aufgrund dieser Gedanken wenig erholsamen Nacht gelang es ihm am Morgen endlich, für einige Zeit einzuschlafen. Doch Luisa, die im eigenen Tiefschlaf von seinen Problemen gar nichts mitbekommen hatte, setzte schon kurz darauf alles daran, ihn wieder aufzuwecken.

„Hey Papa“, raunte sie ihm leise ins Ohr. Er atmete einen tiefen Zug ihres fruchtigen Duftes ein.

„Hm?“, brummte er verschlafen.

„Bevor wir aufstehen und wir wieder Familienstress haben… Lenkst du mich noch ein bisschen ab?“

„Wie denn?“

Es kam Bewegung in die Bettwäsche. Er schlug die Augen auf und sein erster Blick fiel auf die langen braunen Haare seiner Tochter, die offen herunterfielen. Sie streifte sich die Hose ihres türkisen Pyjamas von den schlanken Beinen, warf sie neben das Bett, kniete sich über seinen Kopf und sank mit ihrer blanken Vagina in Richtung seines Mundes. Fast automatisch führte er seine Hände an ihre rundlichen Schenkel, packte mit einem festen Griff ihre kleinen, straffen Pobacken und zog ihre Spalte weiter an sich.

Langsam wanderte er mit der Zungenspitze die glatten äußeren Schamlippen ab und entlockte ihr leise Seufzer, bevor er etwas forscher mit der Zunge über ihren gesamten Schlitz fuhr. Süßlich herbe Tropfen landeten in seinem Mund. Auf der Suche nach mehr von diesem köstlichen Saft versank er tiefer zwischen den inneren Schamlippen des Mädchens und leckte sie ausgiebig. Sie stützte sich auf ihren Händen ab, lehnte ihren Oberkörper ein wenig zurück und stöhnte genussvoll.

Plötzlich erhob sie sich hektisch, rutschte auf dem Bett in kleinen Schritten nach hinten und zog ihm seine Boxershorts herunter. Sie griff nach seinem längst harten Glied, setzte sich breitbeinig auf ihn und ließ es dabei in ihr enges, herrlich feuchtes und warmes Loch gleiten. Ihr Becken bewegte sich auf ihm gleichzeitig vor und zurück sowie auf und ab und ihre Reitbewegungen wurden schnell fordernder und heftiger.

„Oh Papa… Papa… Papaaaaaaaa“, keuchte sie rhythmisch.

Er seufzte tief auf.

Mit zu ihm heruntergebeugten Oberkörper flüsterte sie ihm ins Ohr:

„Fick mich, Papa!“

Von unten stieß er seinen Ständer in ihre Spalte, erst ruckartig und kraftvoll, dann immer schneller. Sie stöhnte ihm erregt ins Ohr.

Ein wenig später setzte sie sich erneut auf und ritt ihn, wobei er seine Hände unter ihr Pyjamaoberteil schob und ihre jungen, festen Brüste knetete.

„Oh ja – ja – ja – jaaaaaaaaa!“, explodierte sie schließlich mit einem heftigen Orgasmus, am gesamten Körper zitternd.

Außer Atem sank sie auf ihn herab und er begann ein weiteres Mal, seinen Steifen immer wieder von unten in ihr zu versenken, bis es auch ihm kam. Tief ausatmend ejakulierte er in ihr nasses Loch, das jetzt vor geilen Säften überquoll.

„Ich liebe dich, Papa“, flüsterte sie.

Er drückte sie fest an sich, küsste ihren Hals und erwiderte:

„Ich dich auch, Kleine, ich dich auch.“

3.

Seine Schwester wenige Meter entfernt beim lustvollen Morgensex mit ihrem gemeinsamen zu hören, setzte für Toby das I-Tüpfelchen auf eine furchtbare Nacht. Gerädert stand er aus seinem Bett auf und sah seine erste verdiente Selbstbestrafung darin, mit nackten Füßen über den kalten Boden ins Wohnzimmer zu gehen. Erst am Ziel bemerkte er, dass er gar nicht wusste, was er dort eigentlich wollte. Darüber hinaus erblickte er einen weiteren Verlierer der letzten Stunden: Moritz, ursprünglich Nachbarsjunge und jetzt der Liebhaber seiner Mutter, hatte auf der Couch übernachtet, um bei Julia Platz für Lily zu schaffen.

„Morgen“, begrüßte Toby ihn in Katerstimmung, „tut mir leid, dass du hier schlafen musstest. Das habt ihr euch sicher anders vorgestellt.“ Er ließ sich in den nächstgelegenen Sessel fallen.

„Schon in Ordnung“, entgegnete Moritz verständnisvoll und setzte sich auf. Daraufhin gab die Decke seinen muskulösen Oberkörper frei. „Kriegst du das mit Lily wieder hin?“

Toby rieb sich die verschlafenen Augen. „Keine Ahnung“, seufzte er wenig zuversichtlich, „das Schlimmste ist dieses Gefühl, voll und ganz verstehen zu können, wenn sie mir nicht verzeiht.“

Moritz‘ Blick wanderte an ihm vorbei. „Dann lass ich euch mal alleine…“

Als Toby sich irritiert umdrehte, stand dort in ihrem weiten, weißen Schlaf-T-Shirt und dunkelblauen Socken seine über alles geliebte Cousine.

„Lily!“

4.

Seit Moritz seinen drahtigen Körper in der typischen engen Unterwäsche, diesmal in schwarz, vom Sofa erhoben und an ihr vorbei ins Bad gehuscht war, hatte Luisa den Eindruck, in einem Standbild gefangen zu sein. Lily stand wie angewurzelt im Wohnzimmer und starrte Toby an. Er saß in einem hellgrauen T-Shirt und dunkelgrünen Boxershorts im Sessel und starrte zurück. Luisa selbst war auf dem Weg zur Toilette, allerdings war Moritz ihr zuvorgekommen und sie wusste nicht, wie sie sich verhalten sollte. Immerhin war sie entscheidend an der Krise zwischen ihrem und ihrer Cousine beteiligt. Konnte sie bei einer Lösung helfen? Oder mussten die beiden das erst mal unter sich ausmachen, bevor sie versuchte, ihre eigene Freundschaft mit Lily zu retten? Das anhaltende Schweigen im Raum hielt sie jedenfalls nicht aus.

„Hat hier verloren, wer sich zuerst bewegt?“, bemühte sie sich um einen flapsigen Gesprächsbeginn.

Lily schien sie erst jetzt zu bemerken und traf sie mit einem bohrenden Blick. Auch Toby drehte seinen Kopf in ihre Richtung und die Geschwister beobachteten verdutzt, dass ihre Cousine plötzlich an Luisa vorbei in deren Zimmer verschwand.

„Hä?“, reagierte Luisa spontan und sah ihr verwundert nach.

Ebenso verdutzt zuckte ihr Bruder mit den Schultern. „Vielleicht will sie jetzt Rachesex mit Papa“, erlaubte er sich resigniert einen bösen Scherz.

Sie näherte sich und legte ihm ihre rechte Hand auf die Schulter.

„Brüderchen, wo sind wir da reingeraten…“

Bei ihrer Berührung zuckte er zusammen und schüttelte sie ab.

„Lass das! Und nenn mich nicht Brüderchen!“

Sie nahm ihre Arme hoch, als würde sie sich ergeben.

„Ist ja gut! Keine Angst, ich hol dir hier keinen runter oder so! Das mit Lily tut mir echt leid. Ich hoffe wirklich, du bekommst noch eine Chance. Aber wenn nicht, denk dran: Deine Schwester würde dich auch nehmen.“

„Hör auf! Das mit uns hätte nie passieren dürfen!“

„Ist es aber“, widersprach eine neue Stimme im Rücken der Geschwister, „und das hatte Gründe. Ignorier das nicht“, riet Julia ihrem Sohn und begrüßte ihre beiden Kinder: „Guten Morgen.“

Die verlassene Couch fiel ihr ins Auge. „Wo ist Moritz?“

„Im Bad“, informierte Luisa sie und wandte sich wieder an Toby, „ hat Recht. Zwischen uns ist etwas und was mich angeht, will ich das auch beibehalten, Brüderchen.“

Sie schmiegte ihre Wange an Tobys. Er seufzte gequält.

5.

Julia schloss die Badezimmertür hinter sich, streifte ihr silbernes Satin-Nachthemd ab, ließ es auf den Boden fallen und folgte nackt dem Geräusch der laufenden Dusche. Überrascht lächelnd sah Moritz sie aus seinen braunen Augen an. Obwohl sein sportlicher Körper drohte, sie abzulenken, hielt sie den Blick und tastete unterhalb der Gürtellinie nach seinem großen Glied. Bald füllte ein harter, pulsierender Ständer ihre Hand aus, den sie mit festem Griff langsam rieb.

„Guten Morgen“, hauchte sie leise und gab ihm einen leidenschaftlichen Zungenkuss unter dem warmen Wasser.

„Na?“, antwortete er, „wie geht es Lily?“

„Besser, hoffe ich. Mal abwarten.“

Er führte seine rauen Lippen an ihren Hals und raunte ihr ins Ohr:

„Weißt du, was ich mir heute Nacht vorgestellt habe?“

Ein leicht verruchtes Lachen entfuhr ihr. „Was denn?“

„Wie du deiner Nichte ihren ganzen Frust heftig aus ihrer geilen Muschi leckst!“

Im ersten Augenblick zuckte sie ertappt zusammen, fing sich jedoch so schnell wieder, dass er nichts bemerkte.

„Böser Junge“, ermahnte sie ihn spielerisch, „hast du denn auch darauf gewichst?“

„Nein. Ich wollte in dir abspritzen“, erklärte er.

Daraufhin drehte sie sich um, streckte ihm den Po entgegen und entließ seine Latte von ihrer in seine Hand.

„Dann los“, forderte sie ihn auf, „nimm mich!“

Er führte seine pralle Eichel an ihren nass triefenden Schlitz und drang in sie ein.

„Uuuuuh“, seufzte sie lüstern auf, „…und Moritz?“

„Ja?“

„Fick mich, so hart du kannst!“

Der kräftige Junge presste seinen Körper an sie und drückte sie gegen die harten Fliesen an der Wand. Erregt keuchte er ihr ins Ohr, während er sie fest stieß und ihren großen Busen an die glatten Keramikflächen quetschte. Geradezu animalisch begattete er Julia, was sie zum willkommenen Anlass nahm, einfach alles um sich herum zu vergessen. Zusammen erreichten sie eine Art Trancezustand, in dem ihre einzige Konzentration dem wilden, hemmungslosen Sex galt. Sie seufzten, stöhnten, hechelten und keuchten bis zu einem gleichzeitigen, gewaltigen Orgasmus, bei dem seine heftigen Spermaschübe mit voller Wucht in sie schossen und sie sich an seinen Oberschenkeln festkrallen musste, um ihren eigenen intensiven Höhepunkt aushalten zu können. Danach hielten sie schwer atmend kurz inne. Er zog seinen Steifen aus ihrer Spalte und stellte das Duschwasser ab.

„Willst du dich nicht waschen?“, wunderte sie sich.

„Doch… gleich… Ich brauch noch kurz Pause“, japste er.

„Dann leg ich mir mal ein Handtuch bereit“, erklärte sie und verließ die Dusche kurzzeitig. Erschrocken blieb sie stehen, als sie sah, dass Luisa sich gerade vor dem Spiegel über dem Waschbecken die Zähne putzte.

„Wie die Tiere“, kommentierte ihre Tochter mit vollem Mund scherzhaft kopfschüttelnd, „ihr habt es ja wirklich nötig, wenn ihr mal eine Nacht getrennt verbringt.“

6.

Unerwarteter Besuch kam ins Zimmer, als Daniel sich mit freiem Oberkörper gerade seine Jeans über die Boxershorts zog: „Lily! Guten Morgen.“

Die vermutlich harte Nacht war ihr durchaus anzusehen. Trotzdem strahlte sie in ihrem viel zu weiten Shirt, mit zarter, nackter Haut an ihren schmalen Beinen und blauen Socken an ihren kleinen Füßen eine niedliche Unschuld aus. Sie setzte sich zu ihm aufs Bett.

„Morgen. Ich will mit dir reden.“

Dass ausgerechnet er der Ansprechpartner für seine Nichte war, überraschte ihn, er ließ es sich aber nicht anmerken: „Klar. Wie geht es dir denn?“

„Weiß ich nicht genau. Gestern Abend wollte ich nicht mehr leben.“

„Und jetzt?“

„Tante Julia hat was gesagt, was mich nicht mehr loslässt. Toby hat mich ja nicht mit irgendeiner betrogen, sondern mit seiner Schwester. Eine ähnlich besondere Liebe wie zwischen uns. Ich denke darüber nach, ob ich das vielleicht sogar verstehen kann…“

„Wie kann ich dir dabei helfen?“

„Du hast doch auch was mit Luisa und akzeptierst das mit Toby. Wie ist das so für dich?“

Es tat ihm gut, das gefragt zu werden und seine Wertschätzung des süßen, blonden Mädchens neben ihm stieg sprunghaft an.

„Es gefällt mir nicht, wenn die beiden zusammen sind“, gab er offen zu, „allerdings wären die beiden ohneeinander unglücklich und das will ich nicht. Sie sind meine Kinder und ich liebe sie. Also versuche ich, mich damit zu arrangieren, so schwer mir das auch fällt.“

Sie drehte sich von ihm weg, um ihre Beine auf das Bett zu heben und den Kopf langsam in seinen Schoß sinken zu lassen. Bevor sie ihn ganz ablegte, fragte sie: „Darf ich?“

„Wie du möchtest“, lud er sie verblüfft dazu ein.

Ihr Hinterkopf berührte seinen Schritt, der daraufhin mit zusätzlichem Blut versorgt wurde. Von unten sah sie ihn aus ihren tiefblau leuchtenden Augen an. Ihre plötzliche Vertrautheit war ungewohnt, aber nicht unangenehm.

„Tut es sehr weh, wenn du weißt, dass sie gerade miteinander schlafen?“, wollte sie wissen.

„Ich versuche, nicht darüber nachzudenken“, erklärte er und kraulte sie hinter dem Ohr, „und am besten selbst etwas Schönes zu machen.“

Sie nahm seine Hand und schmiegte ihre weiche, glatte Wange an die Innenfläche. „Vielleicht ja mal mit mir zusammen?“, schlug sie vor.

„Wenn du willst, gerne“, antwortete er und beugte sich verschwörerisch zu ihr herunter: „Soll ich dir mal ein Geheimnis verraten?“

Gespannt blitzten ihre Augen auf: „Ja!“

„Ich finde es super, dass Moritz bei uns eingezogen ist, weil ich jetzt bei Luisa schlafen darf und Toby es nicht mehr kann!“

Ein verschmitztes Grinsen huschte über ihr Gesicht. Danach hob sie den Kopf wieder an und fixierte Daniel: „Willst du auch ein Geheimnis von mir wissen?“

„Okay?!“, reagierte er neugierig.

Nur kurz wich sie seinem Blick aus und zögerte, um schließlich zuzugeben: „Eigentlich stehe ich nicht so auf ältere Männer. Nur dich fand ich schon immer total heiß!“

Es folgte eine Art Schockstarre, während der er sich fragte, ob sie jetzt einen Kuss erwartete. Ein plötzliches Vibrieren seines Handys auf Luisas Nachttisch befreite ihn aus dem Dilemma. Mit einem rätselhaften Augenzwinkern stand Lily auf, hob die Arme und streckte sich, wobei ihr T-Shirt nach oben rutschte und den roten Slip an ihrem wunderbaren kleinen Po für seine Augen freilegte.

„Ich guck mal, ob das Bad frei ist“, verabschiedete sie sich aus dem Zimmer. Die geschmeidigen Bewegungen ihrer schönen schlanken Beine mit glatter, makelloser Haut von den Schenkeln über die Kniekehlen bis zu den Socken an den süßen Füßen faszinierten ihn. Allein im Zimmer griff er nach seinem Handy und fand darauf Nachrichten von Josie, deren Volleyballmädchenmannschaft er seit Kurzem trainierte und mit der er eine heiße Affäre begonnen hatte. Sie hatte ihm ein Ganzkörperselfie geschickt, von oben fotografiert, auf dem sie in ihrem Bett auf dem Rücken lag, ihm ihre großen Brüste präsentierte und ihre Scheide mit einer Hand bedeckte. Die junge schwarze Frau sah ihn mit ihren braunen Augen herausfordernd an und schrieb dazu: „Hab heute Abend sturmfrei. Komm vorbei!“

In seiner Jeans wurde es jetzt richtig eng.

7.

Im Wohnzimmersessel kreisten Tobys Gedanken nicht nur um Lily, sondern auch um seine Schwester Luisa. Denn anders als er ihr gegenüber zugeben konnte, sehnte er sich im tiefsten Inneren nach ihrer samtweichen Haut, dem fruchtigen Körperduft, ihrer schlanken Figur mit den rundlichen Oberschenkeln und der blank rasierten, engen Spalte. So sehr er sich seiner Cousine zuliebe auch dagegen wehrte, insgeheim wusste er, dass er den geilen Sex in der Reiterstellung mit Luisa sehr genossen hatte. Und sie machte es ihm umso schwerer, indem sie weiterhin jede Gelegenheit nutzte, sich ihm gegenüber willig zu präsentieren.

Ein Türklinkengeräusch riss ihn aus seinen Überlegungen. Lily verließ Luisas Zimmer. Ohne mit ihm zu sprechen, nahm sie den direkten Weg ins Badezimmer. Dabei fasste sie unter ihr T-Shirt und rückte ihren Slip zurecht. Toby fragte sich, was das zu bedeuten hatte. Vorhin hatte er im Gespräch mit Luisa gewitzelt, dass Lily vielleicht mit Daniel schlafen wollte, um es ihm heimzuzahlen. Hatte sie den Slip wirklich ausgezogen? Erstaunlicherweise verspürte er bei der Vorstellung seiner Angebeteten im hemmungslosen Lustspiel mit seinem Vater mehr Erregung als Eifersucht. Wie es wohl war, seine Cousine von außen beim Sex zu beobachten? Zu sehen, wie sie ihr hübsches Gesicht vor Erregung verzerrte, während sie von einem Mann genommen wurde, wie ihre schmalen Schenkel und die zierlichen runden Brüste auf und ab wippten, wenn sie auf einem harten Glied ritt und sich bis zum Orgasmus in eine genussvolle Ekstase hineinsteigerte? Seine Fantasie führte ihm Bilder vor die geschlossenen Augen, was sie gerade alles mit Daniel angestellt hatte. Dazu schob er die rechte Hand in seine Boxershorts und masturbierte bis zu einem heftigen Abspritzen.

„Freut mich, dass es dir besser geht“, hörte er plötzlich seine Mutter sagen und kehrte in die Realität zurück.

8.

Nachdem Luisa geduscht hatte, cremte sie ihren Körper in der warmen, feuchten Luft des Badezimmers ein. Unnötig lange massierte sie ihren Venushügel, schloss die Augen und rief sich noch einmal den heißen Morgensex mit ihrem Vater in Erinnerung. Doch bevor sie dazu kam, richtig zu masturbieren, öffnete jemand die Zimmertür und unterbrach sie. Mit der Klinke in der Hand stand Lily verunsichert im Türrahmen.

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