Band 11 — Planung Osten

Die Abenteuer eines älteren Fotografen

Kapitel 21 — Die Schwarze Rose

Wir konnten es ruhiger angehen lassen, das gemeinsame Frühstück war erst für acht Uhr vorgesehen. Es war etwas anders wie sonst, heute waren Ilse und ich die Ersten, wenn Britta und Egon auch pünktlich waren. Pele ist es sich wohl schuldig, immer genau fünf Minuten zu spät zu erscheinen. Da muss ich noch dran arbeiten. Ausnahmsweise schaute ich heute mal genauer hin, hatte sie oder hatte sie nicht? Ilse merkte es wohl und schubste mich. Mir war ja selbst klar, Lady Lovejoy ist zwar meine , aber erwachsen genug ihr Leben selbst in den Griff zu bekommen. Mische ich mich da ein, gibt es nur ärgerliche Reaktionen. Sie, aber auch Britta und Egon machten allerdings nur einen sehr vergnügten Eindruck.

„Beim Aufwachen habe ich mir überlegt“, sprach ich mein Team an, „wie wir den eigentlich noch freien Vormittag nützlich verbringen können. Ich habe mit der Rezeption gesprochen, die haben einen japanischen 9-Sitzer und sind gegen eine angemessene Gebühr bereit, uns von zehn bis zwölf, zu den Sehenswürdigkeiten zu kutschieren. Dort, vor Ort, können wir uns schon einmal überlegen, wie wir unsere übermorgigen Models aufnehmen werden. Oder hätte jemand eine bessere Idee?“

„Bessere Idee nicht, aber eine zusätzliche Frage“, meldete sich Pele, „Unsere Escort Models müssen sich ja unter Umständen auch mal umziehen. Willis Wäsche soll ja unter die Leute gebracht werden. Dann müssen ja wohl zumindest einige von ihnen zurechtgemacht werden. Wo bitte, soll das geschehen?“

„Aber Pele“, sagte Ilse, „das wurde doch gestern schon klar. Zu was haben wir die Bullis von Maria. Die müssen halt dazu genügen. Wenn es auch mal eng wird …“

„Sorry Ilse“, antwortete Pele. „Aber an das Einfachste hab ich natürlich nicht gedacht. Die Bullis sind zwar unbequem aber immerhin eine Lösung. An das Nächstliegende hab ich einfach nicht gedacht. Die Befragung der Models übernehme dann ich, wie vorgesehen. Wenn ihr zusätzlich etwas raus bekommt, und sei es noch so trivial, ich bin für alles dankbar.“

„Vor allem, wenn es etwas schweinische Infos sind“, lachte Britta,

***

Das Frühstück war beendet. Ilse hatte bereits viel gelernt, sie hatte meine Fototasche dabei. Britta musste deshalb erst noch einmal aufs Zimmer. Dann ging es los. Es war zwar recht kühl, knapp 12 Grad, aber ansonsten hatten wir bestes Wetter bei fast wolkenlosem Himmel.

Mit was ich nicht gerechnet hatte, wir wurden nicht viel gefahren und konnten uns das meiste vom Wagen aus ansehen, wir mussten mehr laufen. Unser Fahrer kannte sich allerdings aus, er hatte offensichtlich schon öfters den Fremdenführer gespielt. Da er jung und fesch aussah, hatte er in Pele eine besonders aufmerksame Zuhörerin, die sich fleißig Notizen machte. Natürlich, fiel mir dann ein, die braucht sie ja auch für ihren Bericht. Ein wenig muss dort ja auch die Stimmung von Prag aufgefangen werden.

„Wir werden den sogenannten Königsweg gehen“, erklärte uns Jacub Némec, unser Fahrer, der zum Glück gut deutsch sprach. Da musste ich mich auch erst daran gewöhnen, Englisch kam mir in Prag seltener unter als im westlichen Ausland. „Das ist die Strecke vom Platz der Republik, hinauf zur Burg“, erklärte Jacub das mit dem Königsweg genauer.

Wir marschierten los. Um von den möglichen geeigneten Locations Aufnahmen zu machen, nach denen wir entscheiden konnten, hatte ich eine kleine Digitalkamera dabei. Nichts Besonderes, wenn auch mit einem Leica-Objektiv. Mit ihr konnte ich hervorragend Orientierungsfotos machen.

Mit als Erstes kamen wir zum Repräsentationshaus im prächtigen Jugendstil. Kurz danach zum Pulverturm, einem der gut ein Dutzend Befestigungstürme der Stadt. Leider sah der Pulverturm zu wuchtig aus, um zarte Mädchenkörper davor wirkungsvoll ins Bild zu bekommen. Da nutzte seine Schönheit nichts.

Langsam wurde es fast zu viel fürs Auge. Wohin man blickte, eine Sehenswürdigkeit, ein Denkmal, eine wuchtige Straßenlaterne, die diesen Namen auch verdiente. Brunnen gab es natürlich auch, aber um diese Jahreszeit waren sie noch abgestellt. Ich hatte schon über 100 Bilder auf der Kleinen, mit durchaus geeigneten Motiven. Auch Egon war tätig, wenn auch mit seiner großen Kamera. Um einen noch besseren Überblick zu bekommen, kletterten wir sogar die 180 Stufen auf einen wuchtigen Turm hinauf. Oben brachte mich Britta auf eine gute Idee. Um besser zu sehen, legte sie sich auf die wehrhafte Brüstung. Ein Windstoß kam und wirbelte ihren Rock hoch. Ich konnte es mir nicht entgehen lassen, mit der kleinen Kamera einen reizvollen Einblick zu schießen.

Wir bummelten durchs Goldene Gässchen, mit reizvollen uralten Häuschen, eine durchaus geeignete Kulisse für moderne freche Mädchen. Endlich betraten wir vom Hradschiner Platz aus, den Burghof durch ein mächtiges Tor mit kämpfenden Giganten auf großen Sockeln links und rechts davon.

„Da würden sich ein nackte Mädels doch gut machen, zusammen mit diesen Riesen“, ließ sich Pele vernehmen. „Wenn wir genug Leute sind, können wir die Bullen gut von unserer Tat ablenken“, murmelte sie noch.

„Oder Paul zahlt den Strafzettel“, erkannte Ilse.

Zum Schluss konnten wir von der Karlsbrücke aus noch einen guten Gesamtüberblick bekommen. Zu den über 30 Brückenfiguren, die es da gab, hatte Lady Lovejoy allerdings noch eine perverse Idee. Es gab da Figuren, wo man/frau sich sehr gut hinsetzen konnte, Jacub bestätigte es sogar, dass das im Sommer sehr beliebte Plätze seien. Dann fielen ihm aber doch fast die Augen raus, als sich die freche Pele hochschwang — und ihre Beine, sitzend aufstellte. Nur zu deutlich schaute ihr schicker Slip, den sie zum Glück trug, unter dem eigentlich viel zu kurzen Rock hervor. Darüber hinaus hatte sie auch noch die Frechheit die Hand auszustrecken, um den armen Jacub zu bitten, ihr wieder herunterzuhelfen.

Ich hatte es mir verkniffen meine in dieser tief blicken lassenden Situation zu knipsen. Egon hatte da offenbar keine Hemmungen. Wie wir später erst sahen, wurde es sogar eine sehr gut gelungene Aufnahme: Man sah die etwas gierigen Augen Jacobs, genau auf das hübsche Höschen von Pele gerichtet, die mit einem sehr spöttischen Blick zurücksah. Es war ganz sicher eine gewollte Aktion von ihr. Pele brachte das Bild € 500 und Egon ein Lob. Das Bild passte prima zu den Berichten von Pele, über die Sehenswürdigkeiten von Prag,

Wir aßen am Wenzelsplatz, der gar kein Platz ist, sondern ein Boulevard, zu Mittag. Einfach aber köstlich, sogar angeblich typisch Tschechisch: Schweinebraten mit Knödel. Dazu trank auch ich ein tschechisches Bier. Nebenbei führten wir ein anregendes Gespräch. Tenor: Hier müssen wir bei schönem warmen Wetter noch einmal her. Prag ist eine Stadt, die sich für Fotografen sehr lohnt.

***

Pünktlich um 14 Uhr waren wir in dem riesenhaften Einkaufszentrum Schwarze Rose. Ilse drängte zu einem Informationsstand nahe dem Haupteingang. Die Dame dort konnte Deutsch, sie stand sogar auf und führte uns zu Frau Fejkovà. Wir wurden natürlich erwartet. Im ersten Stock tat sich ein großer Raum auf, wohl ein Dutzend hübscher junger Frauen erwartete uns in einem gut für eine Modenschau dekorierten Raum. Lediglich die vielen Stühle waren etwas an die Wand gerückt. Sicher um Platz für uns zu schaffen.

Maria erhob sich aus einem bequemen Stuhl, nahe einem kleinen Buffet mit Leckereien und natürlich Getränken. Unwillkürlich suchte ich Vergleiche zu Russland von vor rund 20 Jahren. Freundliche Begrüßungsküsschen gab es dort zwar ebenfalls hin und wieder, aber die Atmosphäre war dort doch Größenordnungen weniger prächtig.

Mit hektischem Arbeitseifer kam ich jetzt auch nicht gut an. Maria revanchierte sich zuerst ebenfalls mit einem Schaumwein, der uns von einer besonders kessen Schwarzhaarigen offeriert wurde. Dabei wurden wir aufgeklärt über die Gegebenheiten. Auch hinter die Bühne wurden wir geführt, sogar in die Garderobe der Models, wo uns eine noch splitternackte Dame völlig ungezwungen begrüßte. Mein Gefühl für den kommenden Nachmittag wurde schlagartig prächtig.

Das Team wunderte sich etwas, nur Pele zeigte schon wieder einmal, was so in ihr steckt: „Mikel hat wohl vorgesorgt“, sagte sie leise zu mir. „Hast du gesehen? Auf fast allen Garderobetischchen, liegt eines seiner Magazine.“

Ich hatte es sehr wohl gesehen. Aus den Titelseiten konnte ich erkennen, es waren nicht nur Modeausgaben, es gab auch Wäschehefte, wo sogar noch etwas weniger als nur Wäsche am Leib getragen wurde. Wenn wir das heute ebenfalls zu sehen bekommen würden, wäre der Tag bestens laufen.

Wir kamen in den eigentlichen Vorführraum zurück. Maria sprach mich an:

„Nur noch schnell Folgendes. Ich denke ihr teilt euch die Arbeit auf. Hier vorne findet die eigentliche Modenschau statt. Willi hat uns so viel zauberhafte Reizwäsche zusätzlich zur Verfügung gestellt, dass ich mich entschlossen habe, sie ebenfalls vorführen zu lassen, soweit das halbwegs machbar ist. Wenn Publikum hier ist, müssen wir ja schon auf einen Mindeststandard achten“, kam es mit einem Grinsen, das sich auch in den Gesichtern meines aufmerksam lauschenden Teams widerspiegelte. Alle wussten inzwischen längst, die Firmen für die IGDuM wirbt, belieferten längst auch Sexshops mit erotischer Wäsche. Ein Höschen mit freiem Zugriff, wie es vor allem Herren mögen, ist allerdings auch in Prag nicht für eine öffentliche Modenschau geeignet.

„Ich habe mit den Models vereinbart, sie beginnen bereits auf dem Rückweg in die Garderobe, sich im Gang für die Kamera auszukleiden. Sie lassen sich extra ein wenig mehr Zeit als üblich. Normalerweise dauert die Modenschau gut 70 Minuten, jetzt sind drei Stunden eingeplant. Mit dem großzügigen Wäschegeschenk von Willi und einer Geldspende von Mikel, den ich natürlich auch kenne, sind alle voll zufrieden. Das habe ich wohl gestern vergessen zu erwähnen“, wurde uns noch erläutert,

Schnell hatte ich es geklärt, nach jeweils drei Models, würden Egon und ich die Plätze tauschen. Um so wenig wie möglich Zeit zu verlieren, würde Ilse vorne bleiben und Britta hinten. Maria wollte es den Models mitteilen, dass sie nicht einfach an uns vorbeidefilieren, sondern eine kurze Pause einlegen. Mehr als eine Minute würde für den Wechsel nicht draufgehen. Ich klärte noch schnell, nach der auch hier obligaten Pause nach 90 Minuten, könnten Ilse und Britta die Einsatzplätze tauschen. Auch wenn kaum Langweile aufkommen würde,

Egon und Britta gingen nach hinten. Ilse richtete gleich zwei der großen Beleuchtungsschirme aus, trotz der hellen Decken Beleuchtung. Pele war sich nicht zu schade, zum Ausrichten für Ilse, den Catway herunter zu turnen. Ein Ruf von Britta, ein Brummen von Egon. „Alles klar“ von Ilse und ich konnte Maria zunicken. Innerhalb 5 Minuten waren wir bereit.

Maria nickte einer eleganten, etwas älteren Dame zu. Die schaltete einen Tonverstärker ein. Einschmeichelnde Musik erklang. Dann die Stimme der Dame, offensichtlich eine Ansage auf Tschechisch. Und da kam es auch schon, das erste Model. Sehr elegant gekleidet, in der wohl neuesten Frühlingsmode. Wie üblich nahm ich keine Rücksicht und turnte in gewohnter Weise um sie herum. Anscheinend kannte sie meine Art des Fotografierens nicht, denn ein wenig stutzte sie erst doch. Aber ihr Programm war wohl festgelegt, sie agierte einfach weiter, wenn ihr Blick auch auf mich gerichtet war, nicht wie wohl sonst üblich, zum heute nicht vorhandenen Publikum.

Ob es bei einer normalen Vorführung üblich ist, dass der Rock so weit gehoben wurde, oder sich soweit vorgebeugt wurde, dass man einen recht netten Einblick bekam, bezweifle ich zwar, meiner Kamera war es jedoch sehr recht. Das Mädchen agierte sehr gekonnt. Ich war erleichtert, wenn alle so gut sind, war der Auftrag ein Klacks. Die Nächsten beiden Models waren eher noch besser. Die erste Scheu war wohl raus. Sicher hatten sie durch irgendein Spickloch gelinst, als die erste dran war. Ich wusste es aus Erfahrung, alle Models tun das.

Der erste Platztausch zwischen Egon und mir war nach 30 Minuten fällig. Also ehrlich gesagt, den Zwischengang, wo bisher mein Partner wirkte, fand ich sehr viel interessanter als die Hauptbühne. Die Girls waren dort sehr schnell nicht mehr für die Straße modisch gekleidet, sondern eher für das Boudoir. Eines sei auch noch dazu gesagt, es waren echte Models, für die ist aus- und umziehen Beruf. Da ist Scheu nur hinderlich. Die Kamera bekam ordentlich was zu sehen, das für Willi und Mikel sehr gut verwendbar sein wird. Auch sehr viel mehr als nur Wäsche. Hübsche kleine Möpse und eine große Auswahl von sehr reizvollen Unterkörpern, die frisch vom Höschen befreit waren oder auf einen neuen Slip warteten.

Nach der ersten Stunde wurde mir klar, für Egon würde es heute wieder ein harter Tag werden. Ich selbst musste, bei dem Tempo in dem das heute ablief, auch mehrmals das Kreuz strecken. Die Bilder rasten nur so durch, vorausschauend hatte ich eine weitere Speicherkarte in der Tasche.

Endlich war es soweit, Pause. Die kesse Schwarzhaarige stand wieder da. Dieses Mal mit einem Rollwagen und Getränke nach Wahl. Ich entschied mich für einen großen Apfelsaft, mit Sprudel verdünnt. Gleich zwei große Gläser davon. Ich sah sie danach zu Egon rollen. Zu mir kam Maria,

„Alles zu deiner Zufriedenheit?“, kam die vorsorgliche Frage. „Willi hat mir genau geschildert, wie du arbeitest und in welchem Tempo. Ich wollte es erst nicht glauben, jetzt habe ich es selbst gesehen. Ich bin schon sehr auf die Bilder gespannt.“

„Na, dann guck mal. Ein wenigsten kann ich dir zeigen“, lockte ich, nahm die Kamera und blätterte auf dem Display zurück. Was ich wollte, hatte ich erreicht. Sie beugte sich dicht zu mir herunter. Das sind halt so die zusätzlichen Freuden, welche die neuen Digitalkameras boten.

„Und, noch was“, hängte, ich an. „Kann nicht noch einer euerer Handwerker eine Art Vorhang an die etwas trostlos aussehende Wand im hinteren Bereich annageln?“

„Habe ich bereits veranlasst. Ich hab ja auch Augen im Kopf“, kam es mit einem leichten Lächeln. Sie zeigte auf die Bühne. „Und die Blumen dort werden auch gerade ausgetauscht.“

So war es tatsächlich. Nicht nur das, auch etwas zusätzliche Dekoration kam auf die Bühne, wenn auch, dem Motiv entsprechend, etwas spärlich. Zwei hypermoderne Stühle und ein kleines elegantes Sideboard. Die Schwarze Rose zeigte, warum sie in Prag wohl einen guten Namen hat.

Die zweite Runde war nicht viel anders als die erste. Nur die Models agierten noch freizügiger. Sie waren ja kaum überlastet, hatten genug Zeit sich zu erholen, wenn sie in ihrer Ruhezeit auch von Pele mit Fragen belästigt wurden, wie ich erst später erfuhr. Lady Lovejoy machte halt auch ihren Job.

Um halb sechs war es geschafft. Mein Team hatte eine erste Kostprobe von dem hinter sich, was eine Auslandsreise so bringt. Harte Arbeit waren sie längst gewohnt, aber dass sie lange andauern würde, nicht nur ein Wochenende, mussten sie noch begreifen. Auch wenn die Kasse stimmt. Jetzt ging es erst einmal zurück ins Hotel.

Wie schon immer, bei größeren Reisen, war der erste Arbeitstag für alle etwas nervend. Alles wollte nur aufs Zimmer, etwas ausruhen. Wir verabredeten uns für halb acht in der Lobby. Wohin wir essen gehen würden, wussten wir noch nicht. Immerhin ist es aber so ziemlich der einzige Luxus, den wir auf Reisen haben und der will genossen werden.

In unserer Suite huschte ich erst einmal ins Bad. Ilse gab mir sogar den Vortritt. Sie hatte sehr wohl erkannt, dass ich ganz schön geackert hatte. Ich war eigentlich schon längst fertig mit Duschen, aber das fließende warme Wasser, tat den alten Knochen gut. Die nackte Ilse stellte sich einfach mit unter die Dusche. Meine Sinne kehren von den vielen Schönheiten, die ich bei der Arbeit sah, zurück zu meiner Assistentin. Die durfte ich wenigstens anfassen. Das tat ich dann auch …

Die Concierge riet uns zu einem Restaurant in der Nähe. Es war superb. Wenn ich meine treuen Leser auch nicht schon wieder mit der Beschreibung lukullischer Gerichte ärgern möchte. Also lasse ich es.

Zurück im Hotel verschwanden wir schnell in unsere Zimmer. Nicht einmal Bilder wurden geschaut. Ilse machte es sich, auf meinen Wunsch hin, einfach. Sie machte aus den 4 Speicherkarten, die wir hatten, zwei große ZIP-Dateien und schickte sie jeweils nach London und Stuttgart. In dieser Zeit beschäftigte ich mich, auf meinem Laptop, mit den Bildern vom Vormittag. Ich hatte bald feste Vorstellungen, was ich in den nächsten Tagen aufnehmen würde.

Alleine die Größe des Areals machte mir ein wenig Sorgen. Dann kam mir die hoffentlich richtige Idee: Egon und ich werden uns trennen. So wird das Gebiet kleiner, dazu waren wir nur eine kleine Gruppe, die auch weniger auffällt.

Weniger auffallen konnte man bei Ilse nicht sagen. Wie sie mich, nach der Arbeit mit dem Versenden, verführerisch ins Schlafzimmer schleppte, bedurfte keines großen Bittens mehr. Die danach folgenden körperlichen Übungen entspannten jeglichen womöglich anstehenden Muskelkater vom Fotografieren. Sie sorgten für eine angenehme Müdigkeit. Kommt daher die Bezeichnung Schlafzäpfchen?

Weitere Geschichten zum Thema

Gerne gelesene Kategorien

Wähle eine Erotik-Kategorie aus, die dich interessiert.